Durch den Tschad und den Sudan bis nach Äthiopien
Der Tschad ist eines der unzugänglichsten Länder in Afrika. Ndjamena, die Hauptstadt, liegt am großen Fluss Chari und ist Schmelztiegel der unterschiedlichsten Volksgruppen und Kulturen. Eine der großen Sehenswürdigkeiten dieses Landes, der Zakouma-Nationalpark, lockt mit seiner Tier- und Pflanzenwelt. Einzigartige Kulturstätten finden sich dann im Sudan, hier vor allem die Bauten der schwarzen Pharaonen entlang des Nils und in Meroe. Dazu kommt eine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Bevölkerung, die ihresgleichen sucht. Äthiopien, einziger Staat Afrikas, der nie kolonisiert wurde, besitzt seit 3000 Jahren eine reiche Hochkultur und ist geprägt durch den christlichen Glauben. Die vielen Kirchen und Klöster, die oftmals aus dem Felsen gehauen wurden, sind Höhepunkte frühchristlicher Architektur und beeindruckend in ihrer Einfachheit und Farbenpracht. Das abessinische Hochland ist von karger Schönheit. Reisen in Äthiopien ist wegen der Gebirge äußerst beschwerlich, dafür entschädigen die Naturerlebnisse wie die Fälle des blauen Nils und die Ausblicke in die Täler oder auf die Bergwelt der Viertausender.



