Vom Königreich Marokko bis zum Volk der Dogon in Mali
Marokko gehört aufgrund seiner vielfältigen Landschaften, seiner reichen Kunst- und Kulturschätze und vor allem wegen seiner arabisch-berberischen Bevölkerung zu einem der faszinierendsten Länder der Welt. Kilometerlange Sandstrände säumen die Küste am Atlantik zwischen Agadir und Casablanca. Im Landesinneren liegen die legendären Königsstädte Rabat, Meknes, Fes und Marakesch mit ihren verwinkelten Medinas und überdachten Souks. In der Vorsahara dominieren die Sanddünen mit ihren sich verändernden Formen und den je nach Sonneneinstrahlung wechselnden Farben. Obstgärten, Palmenhaine, Trutzburgen – all das findet sich im Tal der 1000 Kasbahs, an der die beeindruckenden Wohnburgen wie an Perlenschnur aufgereiht scheinen. Mauretanien, das Übergangsland vom arabischen Afrika zu Schwarzafrika, ist noch immer ein Geheimtip für Wüstenfüchse; im Norden die Sahara, im Landesinneren Tafelberge, an der Grenze zu Senegal fruchtbare Flussniederungen. Nouakshott, die Hauptstadt Mauretaniens, wirkt wie ein großes Dorf mit seinen niedrigen Häusern. Ganz anders ist Senegals Hauptstadt Dakar, das Tor zu Westafrika und eine der großen Metropolen des Kontinents. Zu den Höhepunkten in Mali zählen Djenne mit seiner weltberühmten Moschee und dem riesigen Montagsmarkt und die geheimnisvolle Kultur der Dogon, mit ihrer beeindruckenden Hüttenarchitektur, der archaischen Lebensweise und der kaum fassbaren Religion mit ihren Mythen.



