
Erloschener Vulkan gegenüber von Lepenski Vir, Serbien
Nach all
den Bergen, Schluchten und kleinen Orten geht es jetzt Richtung große
Stadt: Belgrad. Aber bevor wir dort ankommen, liegen noch zwei echte
Überraschungen an der Donau auf unserem Weg.
Die erste heißt Lepenski Vir.
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| Lepenski Vir, Serbien |
Von der berühmten archäologischen Fundstätte hatten wir ehrlich gesagt keine große Vorstellung. Irgendwo an der Donau ein paar Ausgrabungen aus der Steinzeit – so ungefähr war unsere Erwartung.
Und dann stehen wir davor und sind ziemlich beeindruckt.
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| Lepenski Vir, Serbien |
Die Ausgrabungsstätte ist richtig toll aufbereitet. Ein großes, ganz in Weiß gehaltenes Dach überspannt die historischen Siedlungsreste und gibt dem Ganzen einen erstaunlich modernen und eleganten Rahmen. Innen kann man die rund 9.000 Jahre alten Spuren der Siedlung anschauen, ohne ständig rätseln zu müssen, was man da eigentlich gerade sieht.
Dazu gibt es einen sehenswerten Film und gut gemachte Informationen. Nicht überladen, nicht mit endlosen Tafeln zugestellt, sondern so, dass man tatsächlich Lust bekommt, sich mit der Geschichte dieses Ortes zu beschäftigen.
So darf eine archäologische Ausgrabungsstätte gerne präsentiert werden.
Und dann fahren wir weiter nach Golubac.
Schon
von weitem ist zu erkennen, dass uns hier etwas anderes erwartet. Die
Festung liegt spektakulär am Berg über der Donau und zieht sich mit
ihren Türmen und Mauern den Hang hinauf.
Gobulac, Serbien
Je näher wir kommen, desto beeindruckender wird sie. Die Türme stehen auf verschiedenen Höhen, die Mauern passen sich dem Berg an – und alles zusammen ergibt eine Burganlage, die einfach richtig gut aussieht.
Vor allem die Lage hat es uns angetan. Die Festung sitzt so exponiert über dem Fluss, dass man sofort versteht, warum dieser Platz einmal so wichtig war.
Ein Traum von einer Burg.
Und jetzt geht es weiter nach Belgrad. Nach so viel Landschaft, kleinen Orten und überraschenden Entdeckungen sind wir gespannt, wie sich Serbien in der großen Stadt anfühlt.
Aber eines steht schon fest: Lepenski Vir und Golubac hatten wir so nicht auf dem Schirm – und genau deshalb bleiben beide ziemlich gut im Gedächtnis.
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| Gobulac, Serbien |
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| Gobulac, Serbien |
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| Gobulac, Serbien |
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| Gobulac, Serbien |







