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| Stundturm, Sighișoara, Rumänien |
Eigentlich war heute ein Tag für gemütliches Sitzen, Kaffee und vielleicht ein bisschen aus dem Fenster schauen. Der Wetterbericht hatte uns für Sighișoara nämlich Wolken, Kälte und immer mal wieder Regen versprochen. Also nicht gerade die Bedingungen, unter denen man sich voller Begeisterung auf einen ausgedehnten Altstadtbummel stürzt.
Aber wir sind nun mal hier. Und irgendwann muss man sich entscheiden: Entweder man wartet auf besseres Wetter – oder man zieht die Jacke an und geht einfach los.
Wir entscheiden uns für Variante zwei.
Und kaum sind wir in der Altstadt, ist auch schon klar: Gut, dass wir losgegangen sind. Sighișoara ist tatsächlich ein bisschen wie das rumänische Rothenburg ob der Tauber. Bunte Häuser, wunderbar erhaltene mittelalterliche Gebäude, Patrizierhäuser, kleine Gassen und überall Türme. Nur dass wir hier eben nicht in Franken, sondern mitten in Siebenbürgen unterwegs sind.
Der Stundturm ist natürlich nicht zu übersehen. Er thront über der Altstadt und ist das Wahrzeichen der Stadt. Dazu kommen weitere Türme und Teile der alten Befestigung – und plötzlich fühlt man sich tatsächlich ein paar Jahrhunderte zurückversetzt. Nur die Touristen mit ihren Handys erinnern daran, dass wir doch im Jahr 2026 unterwegs sind.
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| Stundturm Sighișoara, Rumänien |
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| Sighișoara, Rumänien |
Natürlich ist Sighișoara touristisch. Rund um den Uhrturm, die Schülertreppe und die wichtigsten Gassen sind wir nicht allein unterwegs. Aber das Schöne ist: Man muss nur ein paar Schritte von den Hauptrouten abweichen. Schon wird es ruhiger. Selbst in diesem kleinen Sighișoara gibt es Nebenrouten, versteckte Ecken und Gassen, in denen man fast das Gefühl bekommt, die Stadt ein bisschen für sich allein zu haben. Genau so mögen wir es.
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| Suppe im Brot, Sighișoara, Rumänien |
Zum
Mittag gibt es Suppe im Brot. Eine ziemlich geniale Erfindung: Die
Schüssel kann man nämlich gleich mitessen.
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| Schülertreppe, Sighișoara, Rumänien |
Gut gestärkt machen wir uns anschließend an die berühmte Schülertreppe. 175 Stufen geht es nach oben zur Bergkirche. Wir fragen uns kurz, wie die Schüler von damals das eigentlich täglich gemacht haben. Unser Schulweg bestand jedenfalls nicht aus 175 Stufen. Fest steht, dass sie aufgrund der überdachten Treppe und eines mitdenkenden bzw. mitfühlenden Lehrers zumindest trockenen Fußes in der Schule ankamen.
Oben angekommen wartet dann die nächste Überraschung des Tages.
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| Schülertreppe, Sighișoara, Rumänien |
Und heller.
Und plötzlich scheint die Sonne!
Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet. Also nutzen wir die Gunst der Stunde und steigen noch auf den Turm des Uhrturms. Und was soll ich sagen: Von hier oben sieht Sighișoara einfach großartig aus.
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| Blick vom Stundturm, Sighișoara, Rumänien |
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| Blick vom Stundturm, Sighișoara, Rumänien |
Manchmal sollte man den Wetterbericht einfach als unverbindlichen Vorschlag betrachten.
Am Nachmittag haben wir dann genug von Türmen, Treppen und Altstadtgassen. Zurück bei Gabi's Home lassen wir uns im Hof nieder und machen das, was auf einer Reise mindestens genauso wichtig ist wie Sightseeing: einfach mal nichts.
Sitzen, entspannen, den Tag Revue passieren lassen.
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Sighișoara, Gabis Home, Rumänien |
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| Sighișoara, Rumänien |
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| Sighișoara, Rumänien |
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| Sighișoara, Rumänien |
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| Sighișoara, Rumänien |
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| Sighișoara, Rumänien |
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| Sighișoara, Rumänien |























































