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| Transalpina, Rumänien |
Eigentlich
wollten wir auf der Transalpina vor allem eines: spektakuläre
Berglandschaften und möglichst viele Serpentinen. Bekommen haben wir
zunächst Hirschgeweihe, ausgestopfte Tiere, Papanasi und ein Zimmer
ohne funktionierende Heizung. Auch das gehört offenbar zur
Transalpina.
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| Cheile Jiețului, Rumänien |
Da wir
von Hunedoara kommen, nehmen wir nämlich nicht den klassischen
Einstieg über Sebeș. Wir fahren über Petroșani und durch die
Cheile Jiețului hinauf nach Obârșia Lotrului.
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| Cheile Jiețului, Rumänien |
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| Hanul Haiducilor, Rumänien |
Dort übernachten
wir im Hanul Haiducilor – einer ziemlich rustikalen Unterkunft, die
mit ihrer Einrichtung irgendwo zwischen Berghütte und Jagdmuseum
liegt. An den Wänden hängen Hirschgeweihe und ausgestopfte Tiere.
Dafür ist das Essen richtig gut: Unter anderem gibt es Papanasi, die
rumänischen Quarkknödel mit Sahne und Marmelade.
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| Hanul Haiducilor, Rumänien |
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| Hanul Haiducilor, Rumänien |
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| Vidra See, Rumänien |
Am
Nachmittag sind die Temperaturen mit etwa 10 Grad noch durchaus
erträglich. Wir machen deshalb noch einen Abstecher zum Vidra-See.
Sonne und Wolken wechseln sich ab, die Landschaft ist wunderschön –
nur der See selbst hat deutlich zu wenig Wasser.
Am Abend
wird es dann allerdings richtig kalt. Und damit wird unsere
Unterkunft plötzlich zur praktischen Herausforderung: Die Heizung in
unserem Zimmer funktioniert nicht. Also wechseln wir das Zimmer und
bekommen tatsächlich eines mit funktionierender Heizung. Man lernt
auf Reisen, sich über ganz einfache Dinge zu freuen.
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| Transalpina. Rumänien |
Am
nächsten Morgen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.
Strahlend blauer Himmel – perfektes Wetter für die Transalpina.
Jetzt
beginnt der eigentliche Höhepunkt. Die Straße schraubt sich in
unzähligen Serpentinen immer weiter nach oben. Mit jedem Meter wird
die Landschaft großartiger: weite Hänge, hohe Berge und immer
wieder diese Straße, die sich spektakulär durch die Landschaft
zieht.
Und
dabei fällt uns noch etwas auf: Hier oben gibt es keinen
Budenzauber. Keine Verkaufsstände, keine Souvenirläden, kein großes
touristisches Drumherum. Stattdessen Natur – und erstaunlich wenig
Menschen. Auf weiten Strecken haben wir die Straße und die Berge
fast für uns allein.
Dann
erreichen wir den Urdele-Pass auf 2.145 Metern.
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| Urdele Pass, Transalpina, Rumänien |
Obwohl
die Sonne vom blauen Himmel scheint, ist es dort oben alles andere
als warm. Der Wind pfeift uns ordentlich um die Ohren. Also Anorak
an, Kapuze auf den Kopf – und dann genießen wir die Aussicht.
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| Transalpina, Rumänien |
Und die
ist für uns sogar noch beeindruckender als auf der Transfăgărășan.
Die Transfăgărășan war spektakulär, keine Frage. Aber
landschaftlich gefällt uns die Transalpina noch besser: weiter,
ursprünglicher, ruhiger. Und vielleicht macht gerade das den
Unterschied.
Nach dem
kalten Abend, dem Zimmerwechsel und der Heizungs-Odyssee fühlt sich
dieser sonnige Blick über die Berge fast wie eine Belohnung an.
Und so
bleibt von unserer Transalpina vor allem eines hängen: grandiose
Landschaft, Serpentinen ohne Ende und kaum jemand, der sie mit uns
teilen möchte. Dazu ein rustikales Gasthaus, Papanasi und eine
funktionierende Heizung – manchmal braucht es eben gar nicht mehr.
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| Transalpina, Rumänien |
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Transalpina, Rumänien
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Transalpina, Rumänien
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