Samstag, 27. Februar 2016

Nach der Saison ist vor der Saison.....

Die Vortragssaison Frühjahr 2016 ist so gut wie zu Ende....

Was wird es alles ab dem Herbst zu sehen geben?

Neu: TransAfrika: Die Vortragsreihe zur Reise 2013 - von Kairo nach Kapstadt in zwei Teilen

Bewährt und sehenswert:
Ein Kontinent, 15 Länder, 333 Tage - AFRIKA: 3 Vorträge über eine phantastische Reise durch den dunklen Kontinent

Auf der Suche nach Indien: 3 Vorträge aus 8 Reisen durch Indien


Ob Afrika oder Indien - Spaß ist garantiert.... Foto (c) Klaus Bernardi

Neu: Vortrag für Schüler: "Schrecklich schönes Afrika" lehrplanbegleitend für 8. Jahrgangsstufe Gymnasium bzw. 7. Jahrgangsstufe Realschule. Auf Wunsch auch mit anschließender Diskussion!

Ebenfalls neu: Vortrag für Schüler: "Indien - zwischen den Welten", lehrplanbegleitend für die 10. Jahrgangsstufe Gymnasium. Anschließende Diskussion möglich!


Mit sehr viel Freude an der Sache... Foto (c) Klaus Bernardi


Viele spannende, lustige und interessante Geschichten... Foto (c) Klaus Bernardi

Samstag, 6. Februar 2016

Der südlichste Punkt von Indien - Kanyakumari

Kanyakumari, Indien
Pilger, Kamyakumari, Indien

Kanyakumari liegt an der südlichsten Spitze von Indien. Hier treffen der Golf von Bengalen und das arabische Meer aufeinander. Nach Kanyakumari kommen sehr viele Gläubige. Die Pilger beten im Tempel, baden in den beiden Ozeanen oder streuen Asche ihrer Verstorbenen ins Meer. Viele Pilger sitzen stundenlang am Wasser und meditieren. 







Überall gibt es Souvenirhändler mit ihren vielen Waren. 

Souvenirs, Kanyakumari, Indien
 
Wanderprediger, Kanyakumari, Indien


Direkt am Meer gibt es einen kleinen Tempel. Hier leben ein paar Wanderprediger. Diese beiden waren ganz besonders freundlich – der links im Bild war früher einmal Arzt, der rechte Manager in einem Hotel. Seit vielen Jahren ziehen die beiden durch Indien und leben von den Spenden gläubiger Hindus.


Fischmarkt, Kanyakumari, Indien








Ganz besonders spannend ist der Fischmarkt - die Fischer kommen am frühen morgen mit ihren Booten ans Ufer. Sofort beginnt ein heftiges Feilschen und Bieten um den Fang. Die gebote kommen ausschließlich von Männern - den Verkauf der ersteigerten Fische übernehmen dann Frauen.



 
Fischer, Kanyakumari, Indien


Fischer, Kanyakumari, Indien

Wartende Fischverkäuferinnen, Kanyakumari, Indien

Fischverkäuferinnen, Kanyakumari, Indien

Fischverkäuferin, Kanyakumari, Indien


Urlaub in Kanyakumari, Indien

Kanyakumari ist auch ein beliebtes Ferienziel für indische Familien oder ganze Schulklassen. 











 
Schulklasse auf Reisen in Kanyakumari, Indien


Sie baden im Meer und besuchen das Gandhi-Denkmal. Ein Teil der Asche von Mahatma Gandhi wurde nach dessen Tod 1948 von Kanyakumari ins Meer gestreut. An der Stelle, wo Gandhis Asche in einer Urne aufbewahrt wurde, befindet sich heute ein Denkmal im Stil eines Tempels aus Orissa.  

Gandhi-Denkmal, Kanyakumari, Indien


Ganz besonders beliebt ist ein Ausflug per Fähre zum Vivekanda-Denkmal. Vivekanda war ein Hindu-Philosoph, der mehrere Tage auf der Insel meditiert hat. 

Insel mit Vivekanda-Denkmal, Kanyakumari, Indien

Südlichste Spitze Indien - Kanyakumari

Mittwoch, 3. Februar 2016

Rameshwaram - baden fürs Seelenheil


Tempel von Rameshwaram, Indien


Der Ramanathaswamy Tempel ist das zweite tolle Beispiel für die drawidische Architektur. Schon im 12. Jahrhundert wurde mit dem Bau des Tempels begonnen. 

Baden im Tempel, Rameshwaram, Indien

Auf dem Tempelgelände gibt es 22 Wasserbecken. Jedes Wasser hat andere Kräfte. Die Pilger nehmen in allen 22 Wasserbecken ein Bad und trinken einen Schluck aus jedem Brunnen. Fest steht jedenfalls eines: diese Pilger haben einen Riesenspaß beim Baden…








Auch Sadhus, die heiligen Männer Indiens, kommen hierher. 

Sadhu, Rameshwaram, Indien

Natürlich gehört auch ein Bad im Meer zu einer gelungenen Pilgerreise dazu! Und an so einem heiligen Ort darf eine heilige Kuh nicht fehlen!


Baden im Meer, Rameshwaram, Indien

Heilige Kuh, Rameshwaram, Indien


Puja, Rameshwaram, Indien

Junger Pilger, Rameshwaram, Indien

Puja, Rameshwaram, Indien

Pilgerin, Rameshwaram, Indien

Baden fürs Seelenheil, Rameshwaram, Indien

Montag, 1. Februar 2016

Madurai - zwischen Tempel und Blumenmarkt


Meenakshi-Tempel, Madurai, Indien
Ganz Südindien ist voll von bunten Tempeln. Einer der größten und schönsten ist der Meenakshi-Tempel von Madurai. Dieses Foto habe ich vom Dach meines Hotels aufgenommen. In diesem Hotel wohnt man nicht wegen der Zimmer - die sind alles andere als spektakulär. Hier wohnt man wegen der Aussicht und der Nähe zum Tempel.

Gopuram, Meenakshi-Tempel, Madurai, Indien





Der Meenakshi-Tempel von Madurai ist eines der herausragenden Beispiele für die drawidische Tempelarchitektur. Die ältesten Teile stammen aus dem 12. Jahrhundert. Die Gopurams schauen nicht nur riesig aus, sie sind es auch: sie sind 60 Meter hoch.





Gopuram, Meenakshi-Tempel, Madurai, Indien

 Überall kann man Opergaben kaufen.


Opfergaben, Meenaksh-Tempel, Madurai, Indien

Opfergaben, Meenakshi-Tempel, Madurai, Indien

Pilger aus ganz Indien kommen hierher!


Sadhu, Indien

Stromausfälle kommen in Indien immer wieder vor - kein Wunder bei solch einem Kabelgewirr....

Kabelgewirr, Madurai, Indien




Blumenmarkt, Madurai, Indien

Ganz besonders interessant ist der Markt von Madurai. Gemüse, Obst und Blumen kommen jeden Morgen frisch aus den umliegenden Dörfern. Die Blumen werden vor allem als Opfergaben im Tempel gebraucht. Die Blumen kann man entweder lose oder gebunden als Girlanden kaufen. Solche Girlanden kann man besonders gut den Göttern um den Hals hängen....




Blumenmarkt, Madurai, Indien

Blumenmarkt, Madurai, Indien


Markt, Madurai, Indien


Markt, Madurai, Indien



Samstag, 30. Januar 2016

Tiruchirapalli - Trichy - Srirangam

Eingangstor, Sri-Ranganathaswamy-Tempel, Trichy, Indien
Manche Ortsnamen in Südindien können einen wirklich in den Wahnsinn treiben... Anscheinend gehts den Indern nicht anders - sie sind wahre Meister im Abkürzen.
Trichy spricht sich ja auch viel leichter aus als Tiruchirapalli....
Zu allgemeinen Verwirrung trägt bei, dass manche den Ort auch Srirangam nennen - das ist der Name für den riesigen Tempelbezirk, der im Norden der Stadt liegt.

Dieser Tempel ist auch die Hauptsehenswürdigkeit von Trichy - der Sri-Ranganathaswamy-Tempel. Ich denke, spätestens jetzt versteht jeder Leser, was ich mit den komplizierten südindischen Namen meine....
Dieser Tempel ist das wichtigste vishnuitische Heiligtum im Bundesstaat Tamil Nadu. Hierher kommen viele Pilger. Insgesamt wird der Tempel von sieben Mauerringen umschlossen, die den Komplex wie eine Stadt in der Stadt wirken lassen.
Srirangam, Tempelstadt in Trichy, Indien

Die äußeren Bereiche des Tempelkomplexes bilden ein Stadtviertel mit Straßen, Wohnhäusern und Geschäften. Hier leben vor allem Brahmanen, die höchte Kaste im indischen Kastenwesen.
Das eigentliche Tempelareal befindet sich im Bereich zwischen den vier innersten Mauerringen. Hier findet sich ein verwinkeltes Ensemble aus verschiedenen Schreinen, Säulenhallen und Korridoren.



Sri-Ranganathaswamy-Tempel, Trichy, Indien

Sri-Ranganathaswamy-Tempel, Trichy, Indien

Insgesamt umgeben 21 Eingangstore diesen Bereich - an sollte aufpassen, durch welche Tore man reingeht - genau da sollte man den Tempel auch wieder verlassen, sonst findet man nie im Leben seine Schuhe wieder, die draußen abgestellt werden müssen....

Rock Fort Tempel, Trichy, Indien


Neben dem Srirangam gibt es auch noch andere Sehenswürdigkeiten - der Rock Fort Tempel liegt auf dem Gipfel eines 83 Meter hohen Felsens. 437 Stufen führen hinauf zum Tempel - bei 35 Grad ist ganz schön schweißtreibend. Dafür wird man mit einem tollen Blick belohnt.

Blick vom Rock Fort Tempel, Trichy, Indien

Den ganz normalen indischen Alltag findet man am Ufer des Kaveri beim Amma Mandapam. Hierher kommen die Einheimischen zum Baden, zum Wäsche waschen und um die Asche ihrer Verstorbenen dem Fluss zu übergeben.

Es gibt Frisöre, um Männerköpfe kahl zu rasieren. Überall sitzen Priester, die mit den Pilgern und Angehörigen der Verstorbenen Gottesdienste feiern, die Pujas. An so einem Ort darf natürlich ein  Tempelelefant nicht fehlen - fleißig spendet er Segen um Segen und sammelt Rupienmünzen ein...


Priester, Amma Mandapam, Trichy, Indien

Frisör, Amma Mandapam, Trichy, Indien

Amma Mandapam, Trichy, Indien

Amma Mandapam, Trichy, Indien