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| Im Tara Nationalpark, Serbien |
Sechs Wochen unterwegs. schlappe 6500 Kilometer, gefühlt eine Million Kurven, unzählige Fotos und jede Menge Geschichten. Und jetzt? Sitzen wir wieder in Regensburg. Die Taschen sind ausgepackt, das Auto steht, und der Alltag klopft schon ziemlich unverschämt an die Tür. Dabei sind wir gedanklich noch längst nicht zu Hause.
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| "House by the river", Ptuj, Slowenien |
Unsere letzte Etappe führte uns von Čačak über Vukovar nach Ptuj in Slowenien. Dort verbrachten wir die letzte Nacht in einem netten kleinen Häuschen, dem „House by the River“.
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| "House by the river", Ptuj, Slowenien |
Und was war das für eine Reise!
Budapest? Ein Traum! Für uns eine der schönsten Städte Europas.
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| Parlamentsgebäude Budapest, Ungarn |
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| Kloster in der Bukowina, Rumänien |
Sibiu und Sighișoara? Städte, in denen man sich wunderbar treiben lassen kann – sofern man nicht gerade schon wieder das nächste Ziel im Navi sucht.
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| Sibiu, Rumänien |
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| Sighisoara, Rumänien |
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| Transfăgărășan, Rumänien |
Dann die großen Straßenmomente: Transfăgărășan und Transalpina, zwei Hochgebirgsstraßen, die uns mit ihren Kurven und Ausblicken den Atem geraubt
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| Transalpina, Rumänien |
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| Schlammvulkane Bercia, Rumänien |
Rumänien hat uns überhaupt eine unglaubliche Vielfalt beschert. Im Donaudelta waren so viele Vögel unterwegs, dass man beim Fotografieren kaum wusste, wohin man zuerst schauen sollte. Dazu die Schlammvulkane, bei denen die Erde blubbert, als hätte sie gerade einen schlechten Tag. Natur kann eben auch ziemlich schräg sein.
Und dann das Eiserne Tor! Die Donau zwängt sich hier zwischen gewaltigen Felswänden hindurch, und wir mittendrin. Mit dem Boot entdecken wir die spektakuläre Flusslandschaft, die Felsenskulptur des Decebalus und versteckte Winkel, die vom Ufer aus kaum zu erahnen sind. Ein weiterer dieser Momente, in denen man einfach nur schaut und staunt.
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| Donau und eisernes Tor, Rumänien und Serbien |
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| Gänsegeier, Uvac, Serbien |
Und dann
Serbien! Der Tara-Nationalpark mit seinen herrlichen Landschaften und
das Uvac-Gebiet mit seinen Geiern. Diese Geier! Elf haben wir
gezählt. Für andere sind es vielleicht einfach große Vögel.
Für
uns war es ein absolut spektakuläres Erlebnis. Dafür nimmt man auch
den einen oder anderen Umweg in Kauf – und vergisst vor lauter
Staunen beinahe, dass man eigentlich auch zum Fotografieren gekommen
ist.
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| Uvac, Serbien |
Aber jetzt kommt das, was in keinem Reiseführer steht und sich auch nicht ordentlich auf einer Karte markieren lässt: die Menschen.
| Verlobungsfeier in Breb, Rumänien |
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| Zufahrt zur Unterkunft im Tara Nationalpark |
Und das Essen! Wir haben uns durch die regionalen Spezialitäten probiert, saßen staunend vor riesigen Portionen und haben dann wieder auf unser bewährtes Rezept zurückgegriffen: eine Portion für uns beide zusammen und einen Salat dazu. Das reicht auf dem Balkan immer.
| Frühstück in Breb, Rumänien |
Alle diese Länder haben es gut mit uns gemeint. Wir haben viel erlebt, tolle Menschen kennengelernt und jede Menge Erinnerungen im Gepäck. Nicht jeder Aussichtspunkt war spektakulär und nicht jede Strecke ein Vergnügen – aber langweilig war es nie.
Jetzt sind wir wieder in Regensburg. Die Fotos wollen sortiert, die Erlebnisse verarbeitet und die letzten Blogartikel geschrieben werden. An Beschäftigung wird es also nicht fehlen.
Und ob ich jetzt erst einmal eine Reisepause brauche? Sagen wir so: Der Rucksack ist zwar ausgepackt. Aber im Kopf sind die nächsten Reiseideen schon da.
Sechs Wochen Neues erleben. Schön war’s. Sehr schön sogar.
Und damit endet „Andy und Werner unterwegs“ für dieses Mal. Aber nur für dieses Mal!














