Donnerstag, 7. September 2023

Eine neue Reise, ein neues Land – Griechenland

Diesmal sogar zusammen mit Werner. Er war zwar schon mehrmals in Griechenland, war aber gleich Feuer und Flamme, gemeinsam dorthin zu reisen. Bereits im Februar war der Flug gebucht, im Mai kamen Mietwagen und Hotels dazu. Erst hat es so ausgesehen, dass es mit den vielen Braenden ein Problem geben koennte, dann aber kam der Regen. Und der gleich so gewaltig, dass es riesige, nie da gewesene Ueberschwemmungen gab. Und wir mittendrin? 

Werner und Andy in der Vikosschlucht, Griechenland

Letztendlich hat uns eine einzige Entscheidung erspart, dass wir in der Katastrophe landen – das war die Entscheidung, nach der Landung in Thessaloniki entgegen dem Uhrzeigersinn zu reisen und nicht im Uhrzeigersinn. Also weg von den Unwettern, dem Starkregen und den Ueberschwemmungen. Natuerlich verfolgen wir die Lage und informieren uns genau, was moeglich ist und was nicht. Die Touristeninformationen waren da sehr hilfreich und natuerlich schadet es nicht, bei den jeweiligen Hotels anzurufen und nachzufragen. 

Sind wir bei sommerlichen Temperaturen von bis zu 32 Grad in Muenchen los geflogen, empfing uns Thessaloniki mit Wolken und 23 Grad. Hin und wieder leichter Nieselregen. Unser erstes Ziel war Pella. Hier war der Geburtsort von Alexander dem Grossen. Eigentlich lag Pella mal am Meer, aber die Ablagerungen des nahen Flusses haben das Land in den letzten 2000 Jahren stark veraendert. So liegt der Ort heute 20 Kilometer vom Wasser entfernt ist. Gegruendet wurde Pella schon im 5. Jahrhundert vor Christus, die Bluetezeit war dann waehrend Alexander des Grossen. Zu dieser Zeit lebten viele Kuenstler, Gelehrte, Dichter und Maler in der Stadt. Der Reichtum lockte andere an – und 168 v. Christus wurde Pella von den Roemern eingenommen. Sie nahmen die Schaetze und das viele Gold mit und zerstoerten die Stadt. Man kann den Reichtum heute nur noch erahnen, sichtbar wird er bei den Mosaiken aus den Villen der Stadt. Die Mosaiken sind heute in einem sehr sehenswerten Museum untergebracht, das man mit der gleichen Eintrittskarte wie die Ausgrabungsstaette besuchen kann.

Pella, Griechenland


Mosaik aus Pella, Griechenland


Edessa, Griechenland
Unser erstes Uebernachtungsziel war Edessa, die Stadt des Wassers. Das kam zum Teil auch von oben in Form von Regen, aber gemeint sind damit eigentlich die Fluesse und Baeche, die sich durch die Stadt ziehen. Und natuerlich auch der grosse Wasserfall, der durch ein Erdbeben im 14. Jahrhundert entstanden ist. Hinter dem Wasserfall vorbeigehen ist auch moeglich - man wird nicht wirklich nass, sondern nur ein wenig angesprueht.

Edessa, Griechenland