Dienstag, 26. September 2023

Mykene – die Heimat von Agamemnon?

Mykene, Griechenland

Mykene soll einst die Heimat des mythischen Koenigs Agamemnon gewesen sein, der das griechische Heer der Legende nach gegen die Trojaner angefuehrt hat.

Mykene war schon in der Jungsteinzeit besiedelt, den Hoehepunkt der Macht erreichte die Stadt in der sogenannten mykenischen Zeit im 13. und 14. Jahrhundert vor Christus.

Ab 1200 v. Chr. begann der Niedergang der Kultur. Gruende gab es dafuer mehrere: die Erstarkung der nordgriechischen Staemme, Kriege zwischen den Staedten der mykenischen Kultur, der Ausfall von Handelspartnern und nicht zuletzt Naturkatastrophen.

Loewentor Mykene, Griechenland


Der bekannte Archäologie Heinrich Schliemann war fuer den Großteil der Ausgrabungen in Mykene verantwortlich. Er fand unzaehlige Artefakte wie die beruehmte Goldmaske des Agamemnon, die heute im Athener Nationalmuseum zu sehen sind. Gut erhalten sind heute die zyklopischen Ringmauern und das Loewentor, benannt nach einem Relief mit zwei Loewen ueber dem Eingang. Vom mykenischen Palast am hoechsten Punkt der Stadt sind nur noch spaerliche Ueberreste vorhanden.




In Mykene gibt es Null Schatten und das Besteigen bei ueber 30 Grad ist extrem anstrengend, obwohl es eigentlich weder weit noch besonders hoch ist.

Palast Mykene, Griechenland